Bericht über Samariterkurs der DR

Bereits zum zweiten Mal organisierte die Damenriege einen Auffrischungskurs für alle LeiterInnen. Am Samstag 12.11.11 trafen sich um 8 Uhr morgens 13 LeiterInnen aus allen Riegen, um ihre Nothelferkenntnisse auf zu frischen.

Leiterin Susanne Bohl stellte uns den Ablauf vor. Wir wiederholten die Grundlagen der Nothilfe und mussten feststellen, dass das ABCD bereits wieder veraltet ist. Wir sahen wieder einmal eine perfekte Bewusstlosenlagerung, bevor wir uns dem nächsten Thema widmeten.

Schädelhirn-, Innere- und Wirbelsäulenverletzungen waren die nächsten Schwerpunkte. Susanne erklärte uns die verschiedene Symptome und wie wir uns konkret verhalten sollen.

Als nächstes setzten wir unsere Kenntnisse über Muskelverletzungen zusammen. Wir erfuhren den Unterschied zwischen einer Muskelprellung und einer Muskelzerrung, sowie den Unterschied zwischen einem Muskelfaserriss und einem Muskelriss. Desweitern lernten wir die Symptome zu erkennen und wie wir die Verletzung behandeln können.

Erfrischt, nach einer Gipfeli- und Kaffeepause, machten wir uns an den letzten Teil des Kurses. Wir bekamen noch mehr Unterstützung in der Person von Samariterin Rita Joss. So konnten wir uns besser aufteilen. Wir frischten unsere Kenntnisse über die Kontraktion auf. An Puppen übten wir die Reanimation.

Danach lernten wir den Defibrillator kennen. In Gruppen konnten wir diesen aus probieren und merkten, dass die Handhabung ganz einfach ist. Zum Schluss übten wir noch an einem Fallbeispiel.

 

Wer nun den Text sorgfältig gelesen hat, weiss nun auch, wie der neue Leitsatz bei einem Notfall lautet… Genau: BLS AED was auf gut deutschenglisch bedeutet: Basic Life Support – Automatischer Externer Defibrillator ???????

Kurz erklärt: Bei einem Notfall überprüft man den Kreislauf, die Atmung und das zentrale Nervensystem. Ist die verletzte Person nicht ansprechbar und sie atmet auch nicht, kommt eben dieser AED zum Einsatz.

 

Wer jetzt bei meinem Bericht immer noch Fragezeichen hat, könnte ja wieder einmal einen Nothelferkurs besuchen.

Für alle LeiterInnen war dieser Samstagmorgen lehrreich gewesen. Zum Dank für ihre Tätigkeit mit den Kindern, fand anschliessend das Jugendleiteressen im Türmli statt.

Edith Chenevard